Wenn das Silikondichtmittel Qualitätsprobleme aufweist, führt dies zu Wasser- und Luftundichtigkeiten sowie anderen Problemen, die die Luft- und Wasserdichtheit von Türen und Fenstern ernsthaft beeinträchtigen.
Risse und Wassereintritt aufgrund von Mängeln an der Tür- und Fensterdichtung
Wie wählt man also das richtige Dichtmittel für Türen und Fenster aus?
1. Produkte, die den Standards entsprechen, korrekt auswählen.
Bei der Auswahl von Dichtstoffen ist neben der Einhaltung der Normen auch die entsprechende Dehnfähigkeit zu berücksichtigen. Die Dehnfähigkeit ist der wichtigste Indikator für die Elastizität des Dichtstoffs. Je höher die Dehnfähigkeit, desto besser die Elastizität des Silikondichtstoffs. Für die Verarbeitung und den Einbau von Türen und Fenstern sollten Produkte mit einer Dehnfähigkeit von mindestens 12,5 gewählt werden, um die dauerhafte Luft- und Wasserdichtheit zu gewährleisten.
Bei der Montage und Nutzung von Türen und Fenstern ist die Haftung zwischen herkömmlichem Dichtstoff und Zementbeton in der Regel schlechter als die zwischen Aluminiumprofilen oder Glas. Daher empfiehlt es sich, für die Montage von Türen und Fenstern Produkte gemäß JC/T 881 als Dichtstoff zu verwenden.
Produkte mit hohem Verdrängungsgrad weisen eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Gelenkverschiebungen auf. Es wird daher empfohlen, möglichst Produkte mit hohem Verdrängungsgrad zu wählen.
2. Wählen SieSilikonDichtstoffe gemäß ihrem Zweck korrekt auftragen
Bei verdeckt gerahmten Fenstern und Lüftungsöffnungen ist ein Strukturdichtstoff zur strukturellen Verbindung erforderlich. Hierfür muss Silikon-Strukturdichtstoff verwendet werden, dessen Klebebreite und -dicke den Konstruktionsvorgaben entsprechen müssen.
Bei der Montage von Türen und Fenstern muss für die Fugen zwischen Steinen bzw. zwischen Fugen mit Steinen auf einer Seite ein spezielles Dichtmittel für Steine verwendet werden, das der Norm GB/T 23261 entspricht.
Feuerfestes Dichtmittel eignet sich besser für feuerfeste Türen und Fenster oder Außentüren und -fenster von Gebäuden, die eine hohe Feuerbeständigkeit erfordern.
In Anwendungsbereichen mit besonderen Anforderungen an die Schimmelprävention, wie z. B. Küchen, Sanitärbäder und dunkle und feuchte Bereiche, sollte die Abdichtung von Tür- und Fensterfugen mit schimmelresistentem Dichtmittel erfolgen.
3. Verwenden Sie kein ölhaltiges Silikondichtmittel!
Derzeit ist der Markt mit einer großen Anzahl von ölgefüllten Tür- und Fensterdichtstoffen überschwemmt, die mit einer großen Menge Mineralöl gefüllt sind und eine schlechte Alterungsbeständigkeit aufweisen, was zu vielen Qualitätsproblemen führen wird.
Silikondichtstoff, der mit Mineralöl vermischt ist, wird in der Industrie als „ölgefüllter Silikondichtstoff“ bezeichnet. Mineralöl ist ein gesättigtes Alkan, das bei der Erdöldestillation gewonnen wird. Da sich seine Molekularstruktur stark von der von Silikon unterscheidet, ist seine Kompatibilität mit Silikondichtstoffen gering. Es wandert mit der Zeit aus dem Dichtstoff heraus. Daher weist der „ölgefüllte Dichtstoff“ zwar anfänglich eine gute Elastizität auf, doch nach einer gewissen Nutzungsdauer wandert das enthaltene Mineralöl aus dem Dichtstoff heraus, wodurch dieser schrumpft, aushärtet, reißt und sogar Haftungsprobleme auftreten können.
Die meisten preisgünstigen Silikondichtstoffe auf dem Markt sind mit Mineralöl gefüllt, und der Anteil an Silikonbasispolymer liegt weit unter 50 %, bei einigen sogar unter 20 %.
Wenn das Dichtungsmittel des Gasfüllungsfensters mit dem Isolierglas in Kontakt kommt, wandert das eingefüllte Mineralöl und dringt in das Isolierglas ein, was zur Auflösung des Butylkautschuks der Isolierglasdichtung und zum Ölfluss führt.
Wählen Sie hochwertige Dichtstoffe. Auch wenn der Anschaffungspreis zunächst etwas höher ist, bleibt die Dichtleistung über lange Zeit ohne Qualitätsprobleme erhalten. Billige, minderwertige, ölgefüllte Dichtstoffe sind zwar günstiger und die anfänglichen Investitionskosten sind niedriger, doch treten später Probleme auf, können die Kosten für Wartung, Material, Arbeitsaufwand und Reputationsverluste bei Nachbesserungen ein Vielfaches des ursprünglichen Dichtstoffpreises betragen. Das spart nicht nur kein Geld, sondern verursacht auch viel Ärger.
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2022
