A. Niedrige Luftfeuchtigkeit
Niedrige Luftfeuchtigkeit führt zu einer langsamen Aushärtung des Dichtstoffs. Beispielsweise ist die relative Luftfeuchtigkeit im Norden meines Landes im Frühling und Herbst niedrig und liegt mitunter über längere Zeit bei etwa 30 %.
Lösung: Versuchen Sie, saisonale Bauweisen zu wählen, um Temperatur- und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
B. Große Umgebungstemperaturdifferenz (übermäßige Temperaturdifferenz am selben Tag oder an zwei aufeinanderfolgenden Tagen)
Während des Bauprozesses wünscht sich das Bauunternehmen eine möglichst schnelle Aushärtung des Dichtstoffs, um Beeinträchtigungen durch äußere Einflüsse zu minimieren. Die Aushärtung des Dichtstoffs dauert jedoch üblicherweise mehrere Tage. Um die Aushärtung zu beschleunigen, führen die Bauarbeiter die Arbeiten daher in der Regel unter geeigneten Baubedingungen durch. Üblicherweise wird ein stabiles und für die Bauarbeiten geeignetes Wetter (insbesondere Temperatur und Luftfeuchtigkeit) gewählt, das über einen längeren Zeitraum konstant gehalten wird.
Lösung: Wählen Sie für die Bauarbeiten möglichst eine Jahreszeit und einen Zeitraum mit geringen Temperaturunterschieden, beispielsweise bei bewölktem Himmel. Zudem sollte die Aushärtezeit des witterungsbeständigen Silikondichtstoffs kurz sein, um zu verhindern, dass der Dichtstoff während des Aushärtungsprozesses durch äußere Einflüsse verschoben wird und dadurch ein Ausbeulen des Klebstoffs entsteht.
C. Plattenmaterial, Größe und Form
Die mit Dichtstoffen verklebten Substrate sind üblicherweise Glas und Aluminium. Diese Substrate dehnen sich bei Temperaturänderungen aus und ziehen sich zusammen, wodurch der Klebstoff einer Kaltverformung und Heißverformung unterliegt.
Der lineare Ausdehnungskoeffizient wird auch als Längenausdehnungskoeffizient bezeichnet. Ändert sich die Temperatur eines festen Stoffes um 1 Grad Celsius, so ist das Verhältnis seiner Längenänderung zu seiner Länge bei der Ausgangstemperatur (nicht notwendigerweise 0 °C) der sogenannte „lineare Ausdehnungskoeffizient“. Die Einheit ist 1/°C, das Symbol αt. Er ist definiert als αt = (Lt - L0) / (L0Δt), d. h. Lt = L0 (1 + αtΔt), wobei L0 die Ausgangsgröße des Materials, Lt die Größe des Materials bei t °C und Δt die Temperaturdifferenz ist. Wie die obige Tabelle zeigt, ist die Ausbeulung der Klebeverbindung umso deutlicher, je größer die Aluminiumplatte ist. Die Verformung der Klebeverbindung bei speziell geformten Aluminiumplatten ist größer als bei flachen Aluminiumplatten.
Lösung: Wählen Sie Aluminiumblech und Glas mit einem geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten und achten Sie besonders auf die Längsrichtung (kurze Seite) des Aluminiumblechs. Eine effektive Wärmeleitung oder ein Schutz des Aluminiumblechs, beispielsweise durch Anbringen einer Sonnenschutzfolie, ist ebenfalls wichtig. Für die Konstruktion kann auch die „sekundäre Dimensionierung“ angewendet werden.
D. Einfluss äußerer Kräfte
Hochhäuser sind anfällig für die Einflüsse des Monsuns. Starker Wind kann dazu führen, dass der Dichtungskleber ausbeult. Da die meisten Städte unseres Landes in der Monsunzone liegen, schwanken die Fassaden der Gebäude aufgrund des Winddrucks leicht, was zu Veränderungen der Fugenbreite führt. Wird der Kleber bei starkem Wind aufgetragen, wölbt sich das Dichtmittel aufgrund der Plattenverschiebung, bevor es vollständig ausgehärtet ist.
Lösung: Vor dem Verkleben sollte die Position des Aluminiumblechs so genau wie möglich fixiert werden. Zusätzlich können Maßnahmen ergriffen werden, um die Einwirkung äußerer Kräfte auf das Aluminiumblech zu minimieren. Bei starkem Wind darf der Klebstoff nicht aufgetragen werden.
E. unsachgemäße Konstruktion
1. Die Klebeverbindung und das Grundmaterial sind hoher Luftfeuchtigkeit und Regen ausgesetzt;
2. Der Schaumstoffstab wird während der Montage versehentlich zerkratzt/die Oberflächentiefe des Schaumstoffstabs ist unterschiedlich;
3. Der Schaumstoffstreifen/das doppelseitige Klebeband war vor dem Anpassen nicht flachgedrückt und wölbte sich danach leicht. Es traten Blasen auf.
4. Der Schaumstoffstab ist falsch ausgewählt, und es darf sich nicht um Schaumstoffstäbe mit niedriger Dichte handeln, die den entsprechenden Spezifikationen entsprechen müssen;
5. Die Dicke der Schlichte ist nicht ausreichend, zu dünn oder die Dicke der Schlichte ist ungleichmäßig;
6. Nach dem Aufbringen des Spleißsubstrats härtet der Klebstoff nicht vollständig aus und verlagert sich, was zu Verschiebungen zwischen den Substraten und zur Bildung von Blasen führt.
7. Klebstoffe auf Alkoholbasis wölben sich bei Sonneneinstrahlung (wenn die Temperatur der Substratoberfläche hoch ist).
Lösung: Vor Baubeginn ist sicherzustellen, dass alle Untergründe über geeignete witterungsbeständige Dichtungsmittel verfügen und dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit im geeigneten Bereich liegen (empfohlene Baubedingungen).
Veröffentlichungsdatum: 07.04.2022
